6 Tage norwegische Wildnis – Hardangervidda

Land: Norwegen
Datum: 01. – 06. August 2011
Region: Fylke Hordaland

Tag 1 / Liseth – Viveli

Wegstrecke: 15 km Gehzeit: 5 h Höhenmeter: 700 hm

dscn1330Nach unserer Nacht auf dem nahegelegenen „Garen“ Campingplatz, steuerten wir am Montag, den 01.08.11, voller Vorfreude auf unser Abenteuer „Hardangervidda“, den Parkplatz vor dem Pensionat Liseth an.  Bereits im Vorfeld hatten wir den Hüttenwirt angeschrieben, um nachzufragen ob wir unser Auto bei ihm für ca. 1 Woche stehen lassen könnten. Dies war für ihn kein Problem und für uns die perfekte Lösung.
Um 11 Uhr liefen wir voll bepackt los, in Richtung Vidda. Es handelt sich dabei um einen Nationalpark im südlichen Norwegen. Es gibt dort ein gut ausgebautes Hüttennetz mit „gar nicht“-  bis „voll“- bewirtschafteten Hütten. Außerhalb der Hütten ist es erlaubt zu Zelten. Entweder direkt an einer Hütte für einen kleinen Unkostenbeitrag, dafür ist es auch gestattet die Einrichtungen wie Trockenraum oder Toilette zu nutzen, oder man bezahlt nichts, muss dann aber mind. 200 Meter Abstand zur Hütte halten.
Wir hatten vor zu Zelten und hatten somit Essen und Ausrüstung für 7 Tage dabei.

Unsere erste Etappe war ursprünglich von Liseth nach Hedlo geplant. Wir haben jedoch kurzfristig beschlossen sie zu verkürzen, da wir diedscn1335 Anstrengung, einen schweren Rucksack zu tragen, ein wenig unterschätzt haben. Dazu später mehr. Zunächst ging es ein Stück an der Straße RV 7 entlang. Der Einstieg auf den offiziellen Wanderweg des DNTs (Den Norske Turistforening) ist nicht sofort ersichtlich. Nach einem Blick über die Leitplanke, konnten wir das rote T auf einem Stein erkennen und kletterten etwas unkoordiniert mit unseren Rucksäcken über die Leitplanke. Nach nur wenigen Schritten kamen wir schon an die erste Holzbrücke. Sie zu überqueren und in die Landschaft einzutauchen war schon ein tolles Erlebnis. Trotz des Nebels. Es ging lange Zeit Bergauf über Steinplatten und Trampelpfade. „10 m up, you will have sun“ versicherten uns zwei entgegenkommende Jungs, die ebenfalls auf Trekkingtour waren. Und tatsächlich liefen wir kurze Zeit später aus dem Nebel heraus und hinein in bestes Sommerwetter. Der Blick zurück war einmalig. Unterhalb das Nebelfeld, über uns die Sonne und gerade aus in der Ferne, der Gletscher Hardangerjokul. Bei der nächsten Sommerbrücke, füllten wir im Fluss unsere Flaschen auf. Wir sterilisierten das Wasser, da dieses Jahr in Norwegen ein sogenanntes Lemmingjahr ist und man das Wasser erst abkochen sollte, bevor man es trinkt. Weiter ging es über etliche steinige aber eindrucksvolle Passagen. Wir bekamen auch schon bald unseren ersten, lebenden Lemming zu sehen. Auch die seltenen Moltebeeren waren uns an diesem ersten Tag vergönnt. Danach sahen wir sie nicht wieder.

dscn1345Trotz der schönen und abwechslungsreichen Landschaft, die immer wieder ein Blick Wert war, machte uns der schwere Rucksack doch ein wenig zu schaffen. Ein Blick auf die Karte verriet uns, dass auf unserem Weg bald eine Hütte kommt, von der aus es noch 1,5h zu unserem Ziel wären.  Kurzerhand beschlossen wir die Tour für diesen Tag zu verkürzen und unser Lager in der Nähe der Hütte aufschlagen werden. Wir hatten auf der gesamten Tour bewusst Hütten als Ziel gewählt, da man um diese herum meist gute Zeltplätze findet und sich für den Notfall, doch für ein Dach über dem Kopf entscheiden kann. Also bauten wir unser Zelt in der Nähe eines Flusses auf, machten uns einen leckeren Kartoffeleintopf aus der Tüte und flüchteten anschließend vor den Moskitos ins Zelt.

 

Tag 2 / Viveli – Hadlaskard

Wegstrecke: 13 km Gehzeit: 4 h Höhenmeter: 420 hm

dscn1348Frisch und munter ging es an diesem Tag weiter. Zuvor wurde jedoch noch ausgiebig gefrühstückt, mit Haferbrei und Instant Cappuccino. Anschließend noch ein Blick in die Karte. Daraufhin beschlossen wir eine Tagesetappe auszulassen, da wir sonst einen Tag hätten dran hängen müssen, da wir das gestrige Ziel nicht erreicht haben. Gut gelaunt ging es auf eine wirklich schöne Etappe. Sie war geprägt von schmalen Pfaden, mit vielen Steinen und Zwergsträucher.dscn1371 Ab und zu führten uns Holzbrücken über kleine Bäche. Über einen Großteil der Strecke hinweg, sah man den Fluss Veig, aus welchem wir auch wieder zu Trinkwasser kamen. Das Wetter war an diesem Tag absolut perfekt. Leicht bewölkt aber warm. Hin und wieder ein erfrischender Windstoß. Zur Mittagszeit gab es zur Stärkung leckere Riegel von Seitenbacher. Von zu Hause aus machten wir noch vor dem Urlaub eine Großbestellung, damit wir auf unserer Tour einmal alle Sorten durchprobieren können. Also wenn jemand diesbezüglich Fragen hat. Wir kennen jetzt alle!

dscn1375An diesem Tag bekamen wir auch das Wahrzeichen der Vidda zu sehen. Den Harteigen („grauer Wegweiser“). Es ist ein Berg in Form eines Hutes und mit 1690m der zweithöchste Berg in der Vidda.

Unser Ankunftsziel die Hütte Hadlaskard  (Selbstbedienungshütte) konnte man schon einige Zeit im Voraus sehen. Um sie aber tatsächlich zu erreichen mussten wir ein paar sumpfige Stellen überqueren. Dies waren zwar unsere ersten Erfahrungen mit Sumpf, sollten aber bei weitem nicht unsere letzten sein.
Hinter der wirklich schönen und Top eingerichteten  Hütte, fanden wir den schönsten Zeltplatz überhaupt. Direkt an einem Seitenarm des Flusses Veig. Die perfekte Gelegenheit für eine kleine Erfrischung mit positiven Auswirkungen auf die Hygiene und das körperliche Wohlbefinden. Einfach herrlich!

Gekocht wurden Nudeln mit Gemüse. Auch wieder aus der Tüte. Anschließend gab es sogar noch einen „Süßer Moment“. Eine Schokocreme die man nur mit heißem Wasser anrühren muss. Und das an einem wunderschönen Platz, mit Blick auf den Harteigen. Im wahrsten Sinne des Wortes ein süßer Moment.

 

Tag 3 / Hadlaskard – Besso –  Sandhaug

Wegstrecke: 24 km Gehzeit: 6,5 h Höhenmeter: 670 hm

dscn1400In unseren dritten Tag starteten wir, wie auch die letzten Tage, mit Haferbrei (Haferflocken, Milchpulver, Rosinen, gehackte Mandeln, Zucker und Zimt). Zusätzlich dazu gab es leichten Nieselregen und viele Wolken.

Von der Hütte aus ging es Bergauf in Richtung Osten. Dort wird die Vidda deutlich flacher und man hat auf der Hochebene dementsprechend auch weniger Schutz vor Wind und Wetter. Der Anstieg war angenehm zu gehen und man konnte immer wieder, wenn man zurück schaute, einen Blick auf den Harteigen werfen. Aber auch die landschaftliche Kulisse vor uns, war es Wert bestaunt zu werden. Wir überqueren ein paar Flüsse , indem wir über die Steine balancierten (was mit schwerem Gepäck nicht immer so ganz einfach zu koordinieren ist).dscn1411 Zwischendurch führte uns der Weg auf einen natürlichen Damm. Von dort aus konnte man rechts und links immer wieder einzelne kleine Seen und vereinzelte Schneefelder entdecken. Dieser Teil der Strecke verlief zumeist flach, war aber dennoch abwechslungsreich und kurzweilig. An einem der wenigen Wegweiser, mussten wir uns entscheiden, ob wir direkt nach Sandhaug laufen oder über die Hütte Besso. Da wir in unserem Wanderführer gelesen haben, dass man dort am besten typisch Norwegisch essen kann, beschlossen wir den Umweg von 1/2 h in Kauf zu nehmen. Als wir die rote Hütte bereits in unserem Blick hatten, sah man auch schon in der Ferne die, etwa 90 Gehminuten entfernte, Hütte Sandhaug. dscn1428Es war früher Nachmittag und wir erfuhren, dass es erst gegen 18.30Uhr in den Hütten etwas zu Essen gibt. Wir fragten dennoch nach, ob es möglich wäre eine Kleinigkeit zu bekommen (schließlich hatten wir Erwartungen bezogen auf das Essen). Nachdem wir Porridge abgelehnt hatten wurden uns Sandwiches angeboten. Wir bestellten für jeden zwei Stück und dazu noch zwei Cokes. Das tat gut. Gemütlich hinsetzen, Füße ausstrecken und dazu ein paar belegte Brote und ne kalte Cola. Während wir da saßen wurde auch das Wetter zunehmend besser. Nach der ausgiebigen Pause, begaben wir uns voller Elan auf die letzten Kilometer. Zuvor mussten noch der wirklich leckere Snack  bezahlt werden. Aber ob er wirklich die 180 NOK (ca. 22€) wert war? Ich denke als erste Erfahrung mit Essen in der Hütte schon. Aber besseres sollte folgen.

dscn1458Nach ein paar letzten schlammigen Passagen an diesem Tag und einer etwas wackeligen Hängebrücke, machten wir uns kurz vor der Hütte auf Zeltplatzsuche. Dies gestaltete sich nicht ganz so einfach, da der Boden sehr uneben und teilweise sehr feucht war. Nachdem sich jeder von uns einmal auf die Suche gemacht hat, fanden wir ein kleines aber nettes Fleckchen direkt an einem See?. Dann hieß es wie immer Zelt aufbauen, einrichten, Essen kochen, vor den Schnaken flüchten.

 

Tag 4 / Sandhaug – Rauhelleren

Wegstrecke: 26 km Gehzeit: 7 h Höhenmeter: 370 hm

dscn1467Fast wäre dieser Tag so ein richtiger Scheiss- Tag geworden. Die Strecke war lang, sehr lang. Außerdem steinig, matschig, schlammig und sehr sehr sumpfig. Hinzu kam noch, dass alles flach war und die Natur sich nur gering veränderte, sodass es mit der Zeit ziemlich eintönig wurde. Dementsprechend zog sich die Strecke ganz schön in die länge. Da es stellenweise regnete und es zudem windig war, beschränkte sich unsere Pausenzeit auf knapp eine Stunde. Wir hätten nie gedacht, dass eine so flache Etappe, so anstrengend sein kann. Wir wünschten uns die Berge und die Abwechslung zurück.

Etwa die hälfte der Strecke musste man über Sumpfgebiet laufen. Dies war sehr anstrengend und kostete viel Kraft, da man immer wieder tiefdscn1485 einsank. Man musste ständig aufpassen, dass man einigermaßen flache Passagen erwischt, da man sonst die Matsche im Schuh hatte. Chris hat auch in diesem Bereich neue Erfahrungen sammeln können. Nach gut vier Stunden tat mein Knie ziemlich weh und ich beschloss, eine Schmerztablette einzuwerfen. Auch Chris kam nicht ganz ohne Blessuren davon. Er knickte um und hatte ab da einen geschwollenen Knöchel. Von diesem Tag gibt es auch nur wenig Bilder. Irgendwann hörten wir abrupt auf zu fotografieren. Trotz allem war unsere Stimmung nicht die schlechteste. Wir merkten beide genau, dass der andere eigentlich schon nicht mehr kann. Und so lies jeder von uns einmal einen Spruch von den Lippen, um den anderen aufzuheitern. Auch die Tatsache, dass wir währenddessen beschlossen in der Ankunftshütte zu übernachten, trug erheblich zur Motivation bei.

Nach fast 7 Stunden Gehzeit, haben wir unser Ziel erreicht, wenn auch ziemlich k.o. Dennoch sind wir auch froh über diese neue Erfahrung. Zu wissen, etwas durchziehen zu können und immer versuchen das beste aus einem Tag zu machen.

dscn1495Rauhelleren ( eine voll bewirtschaftete Hütte)  hat diesen Tag ziemlich aufgewertet. Wir waren von der Hütte ziemlich begeistert. Sie verfügt über urige Plumpsklos, Duschen und einen großen, warmen Trockenraum. Wir quartierten uns für eine Nacht in ein 6-Bett-Zimmer ein und nahmen das volle Programm eines Abendessens mit. Zuvor genehmigten wir uns noch eine 3-Minuten-Dusche. Man war das herrlich. Um 18.30Uhr wurde zum Essen geklingelt. Wir zwei und viele viele Norweger gingen geschlossen in den Speiseraum. Dieser ist urgemütlich gestaltet. Zur Vorspeise kam eine Suppenschüssel auf den Tisch, mit norwegischer Gemüsesuppe (ich glaube es waren Kraut und Karotten). Danach gab es am Buffet norwegische Knödel (so eine Art Kartoffelknödel aber grau), Kartoffeln, Gemüse, Fleisch und warme Wurst. Als Nachtisch eine Schokocreme. Die Atmosphäre war fast schon familiär und sehr gemütlich.

Es war schön, einmal in solch einer Hütte gewesen zu sein. Die Leute dort waren alle super nett und gastfreundlich. Im Nachhinein zweifeln wir daran, dass die so sehr gelobte Besso- Hütte hätte mithalten können.

Eine bessere Entscheidung hätten wir an diesem Tag nicht treffen können.

 

Tag 5 / Rauhelleren – Heinseter

Wegstrecke: 14 km Gehzeit: 4 h Höhenmeter: 320 hm

Nach einer erholsamen Nacht, entschieden wir uns dafür auch noch in der Hütte zu frühstücken. Es gab norwegische Spezialitäten wie brown-cheese, eingelegte Heringe und Porridge. Aber auch geläufige Dinge wie Brot, Marmelade und Butter (alles selbst gemacht). Wir hatten auch die Gelegenheit uns mit Norwegern auszutauschen, was sehr interessant war.

dscn1502Wir machten uns auf den Weg in Richtung Heinseter. Eigentlich war unser Plan, diesen Tag ruhig angehen zu lassen und diese kurze Etappe gemütlich zu laufen. Auch träumten wir davon eine ausgiebige Pause im Sonnenschein einzulegen, um die Landschaft zu genießen. Leider regnete es, sodass wir gleich in voller Regenmontur aufbrachen und zielstrebig los marschierten.

Es war eigentlich eine sehr schöne und gut zu bewältigende Strecke, auf der wir, außer Schafe, kaum jemandem begegnet sind. Auch wurde uns wieder mehr Abwechslung geboten, unter anderem durch Flüsse. Das Wetter lud allerdings nicht zu längeren Pausen ein. Schade, schade, es hätte so schöne Bilder geben können. Auch gab es einen süßen kleinen Zeltplatz ein gutes Stück vor der Hütte, der mit einer kleinen Feuerstelle angelegt war. dscn1519Allerdings einigten wir uns darauf, an diesem Tag direkt an der Hütte zu Zelten, um den Trockenraum sowohl für uns, als auch für unsere Kleider, zu nutzen. Denn wir mussten feststellen dass unsere Ausrüstung, in Sachen Regenhosen, starke Schwachstellen aufweist.

Zum Abendessen gönnten wir uns „Lachspesto mit Pasta“. Wie einfach dies zuzubereiten ist, zeigt eine kleine Fotostrecke in unserer Fotogallerie. Es war zwar nicht so gut wie erwartet, dafür gab es hinterher noch ein „süßer Moment“.

 

Tag 6 / Heinseter – Skaupa

Wegstrecke: 6 km Gehzeit: 1,5 h Höhenmeter: 300 hm

In der Nacht war es ziemlich kalt, sodass wir zum ersten Mal unsere Schlafsäcke ganz zu machen mussten. Am Morgen wurden wir dann von dem Hahn nebenan geweckt.

dscn1520Für diesen Tag war lediglich der Ausstieg, von nur 1,5h, aus der Vidda geplant. Dazu mussten wir zum Ufer des Halnefjord, um von da mit dem Boot zur RV7 zu gelangen. Man kann auch komplett zu Fuß in ca. 4h aus dem Nationalpark laufen, doch dann kommt man an einer eher ungünstigen Stelle heraus. So zumindest unser Eindruck, nach einem Blick in die Karte.

dscn1530Die Strecke war wieder angenehm zu laufen. Ein paar sumpfige Stellen aber das waren für uns nun nichts weiter als kleine Pfützen. es ging mal leicht bergab, dann wieder leicht bergauf. Nach einer kleinen Kuppe, verpassten wir die Wegmarkierung, sodass wir ein Stück zu weit nach unten, Richtung Fluss gelaufen sind. Nach einiger Zeit der Suche bemerkten wir, dass wir auf der Kuppe nach links weg hätten laufen müssen. Bald schon erreichten wir das Schild, das andere willkommen heißt und uns mitteilte, dass wir nun den Nationalpark verlassen. Keine 20 Minuten nach unserer Ankunft am Flussufer, kam das Boot.dscn1537 Auch wenn uns bereits gesagt wurde, dass das Boot und der Bus nicht aufeinander abgestimmt sind, hatten wir dennoch die Hoffnung, dass es uns reicht. Als die RV7 in unseren Blick rückte, hielten wir Ausschau nach dem Bus. Und tatsächlich. Er kam. Er  kam dennoch zu früh für uns, auch wenn er Verspätung  hatte. Kurz bevor wir am Ufer anlegten, sahen wir ihn davon fahren. Egal, wir hatten uns sowieso schon mehr oder weniger darauf eingestellt zu trampen. Nach 1,5h Daumen raus halten, hielten drei junge NorwegerInnen. Während der ca. 30km langen fahrt, zurück zu unserem Auto, unterhielten wir uns angeregt. Auch dies wieder einmal eine tolle neue Erfahrung.

Zur kompletten Hardangervidda Fotogalerie

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4 thoughts on “6 Tage norwegische Wildnis – Hardangervidda

  1. Danke für Euren tollen Bericht. Mein Freund und ich waren 4 Wochen vor Euch in der gleichen Gegend unterwegs! Wir haben uns auch über die vielen Lemminge gewundert, die wir unterwegs immer wieder sahen. Haben uns aber nichts dabei gedacht, und das Wasser nicht sterilisiert so wie ihr. Ist aber noch mal gut gegangen!

  2. Danke für den Bericht! Wir fahren in einer Woche los für eine Tour Finse – Røldal/Seljestad (13 Tage). War auch sehr interessant eure Bilder zu sehen (welche Schuhe nehme ich mit? Ist mein Rucksack zu klein? …)! Außerdem fühle ich mich jetzt bestätigt in der Ahnung, dass die Tagesetappen, die in dem Büchlein von Tonia Körner vorgegeben sind (Outdoor-Verlag), doch sehr ambitioniert sind. Ich denke, wir werden uns auch tägliche Gehzeiten von 4 bis max. 6h vornehmen und nicht bis zu 9 (!) wie dort angegeben. Falls ihr hier noch vorbeischaut würde mich interessieren: wie war es bei euch mit den Mücken? Wie habt ihr den Schlauch von dem Camelback an der Flasche befestigt? Gibt es da einen Adapter? (oder sehe ich das falsch?). Ansonsten: viele Grüße aus Berlin!

  3. Hallo Annjenta,
    entschuldige bitte die verspätete Antwort, wir waren selber auf Tour und ich komme jetzt erst dazu deinen Beitrag zu lesen.
    Klar Mücken waren vorhande, ich fand es aber noch erträglich. Bei Windstille sind wir eben dann ins Zelt geflüchtet. Der Schlauch ist nicht vom Camelback-Trinksystem. Es ist ein separates Trinkschlauchsystem mit Adaptern für Weithalsflaschen und Volvic-Flaschenöffnungen.
    Wahrscheinlich sind meine Antworten jetzt schon zu spät, ich hoffe ihr hatte eine geniale Tour!

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