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	<title>BergGeflüster.de &#187; Mehrtagestouren</title>
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	<description>Der Berg hat uns zugeflüstert und wir schreien zurück</description>
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		<title>Val Grande &#8211; auf ein Neues</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 18:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[italienische Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr, etwas zur selben Zeit, machten wir uns auf den Weg in die italienische Alpen, um in dem dortigen Nationalpark Val Grande zu wandern. Wir haben die Strecke ein wenig unterschätzt und uns vielleicht auch ein wenig überschätzt. So kam es dass wir lange lange liefen, es langsam dunkel wurde und wir feststellen mussten, dass wie noch nicht am Ziel sind.
Wir verbrachten die Nacht in einem Ziegenstall und liefen die Tour nicht zu Ende. Letzte Woche starteten wir einen neuen Versuch, mit einer besseren Planung und natürlich mit unserem GPS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Land:</strong> Italien<br />
<strong>Datum:</strong> 15. &#8211; 17. September 2011<br />
<strong>Region:</strong> Piemont</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande060.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande060.jpg" alt="valgrande060" /></a>Letztes Jahr, etwa zur selben Zeit, machten wir uns auf den Weg in die italienische Alpen, um in dem dortigen Nationalpark Val Grande zu wandern. Wir haben die Strecke ein wenig unterschätzt und uns selbst vielleicht auch ein wenig überschätzt. So kam es, dass wir lange lange liefen, es langsam dunkel wurde und wir feststellen mussten, dass wie noch nicht am Ziel sind.<br />
Wir verbrachten die Nacht in einem alten Ziegenstall und liefen die Tour nicht zu Ende. Letzte Woche starteten wir einen neuen Versuch, mit einer besseren Planung und natürlich mit unserem GPS.<br />
<span id="more-1079"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 1 / Finero &#8211; Alpe Cortechuso</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 8 km <strong>Höhenmeter:</strong> 1300 hm hoch, 340 hm runter</p>
<p>Um 5 Uhr morgens wurden wir von unseren Freunden abgeholt und fuhren dann gemeinsam nach Malesco in Italien, unserem Ziel der Wanderung. Los ging es einen Ort weiter in Finero. Geplant war mit dem Bus dort hin zu fahren. Von einem Bahnangestellten erfuhren wir, dass ausgerechnet in dieser Woche die Fahrpläne umgestellt wurden und der Bus bereits eine Stunde früher abgefahren ist. Der nette Mann bot uns an ein Taxi zu rufen, beschloss dann aber kurzer Hand uns in sein kleines Auto zu laden und selbst nach Finero zu fahren. Was für ein Glück.<br />
<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande000.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande000.jpg" alt="valgrande000" /></a>Um 11.30 zogen wir dann los, in der Hoffnung und Zuversicht dieses Jahr die Hütte zu erreichen. Die Strecke fing zunächst flach an, was sehr angenehm war um sich ein wenig einzulaufen. Da wir wussten, dass noch der große Aufstieg auf uns wartet, genossen wir das flache Stück durch den Wald wobei wir schnell voran kamen. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns. Für uns optimales Wanderwetter, ca. 17°C und leicht bewölkt.<br />
Irgendwann begann dann der Anstieg. Er kostete uns einiges an Luft, sodass wir zwischendurch immer wieder kleinere Pausen einlegten. Der Weg verlief die meiste Zeit im Wald auf einem schmalen Pfad, mit teils feuchten und rutschigen Steinen. Dennoch war er gut zu bewältigen.<br />
<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande023.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande023.jpg" alt="valgrande023" /></a>Nachdem wir schon einen großen Teil des Anstiegs hinter uns hatten, kamen wir an der Alpe Uovo vorbei, in die wir noch schnell einen Blick warfen.<br />
Als wir schließlich an eine Quelle kamen wussten wir, dass es nicht mehr weit zu unserer Hütte sein würde. Da wir nicht sicher waren, dass der Brunnen an der Hütte Wasser hat, füllten wir nochmals unsere Flaschen auf und erfrischten uns mit dem kalten Nass.<br />
Ca. 70 Höhenmeter später kamen wir an der Alpe Cortechuso an. War das herrlich. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir den Blick auf die umliegenden Berge genießen und uns in der Wärme trocknen lassen.<br />
<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande037.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande037.jpg" alt="valgrande037" /></a>Anschließend wurde noch ein wenig Brennholz gesägt. Wir hatten Glück, dass Holz da war. Dieses war zwar etwas feucht, dennoch ließ sich damit ein warmes Feuer entfachen. Sonst wäre es ein wenig zu kalt in der Hütte gewesen.<br />
Wir ließen den Abend bei Spaghetti mit selbst gemachtem Pesto und Wein ausklingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 2 / Alpe Cortechuso &#8211; Alpe Vald di Sopra</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 13 km <strong>Höhenmeter:</strong> 1240 hm hoch, 1700 hm runter</p>
<p>Als Überraschung bekamen wir an diesem Morgen Rührei mit Speck serviert. Dies war ein gelungener Start für diesen Tag. Da wir wussten, dass einige Höhenmeter, sowohl runter als auch hoch, vor uns liegen, sind wir früh genug aufgestanden. Dennoch herrschte keine Eile. <a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande051.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande051.jpg" alt="valgrande051" /></a>Wir ließen uns zunächst einmal die Sonne ins Gesicht scheinen. Dann packten wir alles zusammen und gingen los. Bereits von unserer Hütte aus konnten wir den nächsten Wegweiser erkennen. Dieser lag geschätzte 150 Höhenmeter weiter oben. Der Anstieg war leichter zu bewältigen als zuvor angenommen. Es ging auf einem schönen Pfad den Berg hinauf aber auch mit einer kurzen flachen Passage. Oben angekommen erwartete uns ein langer, langer Abstieg von knapp 900 hm. Dieser führte uns zunächst zu der Alpe Scaredi. Bereits beim Hinuntergehen hatte man einen tollen Blick auf die Lage der Hütte. Dies war ein sehr schönes Stück.<br />
An der Hütte angekommen, füllten wir unsere Flaschen an dem Brunnen auf und schauten bei der Gelegenheit gleich in die Hütte. Sie bietet viel Platz und ist sehr gepflegt.<br />
Weiter ging es bergab. Zunächst ging es über einen steinigen und schmalen Weg, der zu einer tollen Badestelle führt.<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande062.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande062.jpg" alt="valgrande062" /></a> Anschließend kamen wir in den Wald von wo aus es über einen laubbedeckten Pfad, in Serpentinen rapide nach unten ging. Im Laufschritt bewältigten wir auch diesen Teil der Tour ohne Schwierigkeiten.<br />
Unten erwartete uns ein Fluss an dem wir eine ausgiebige Mittagspause machten. Es war auch an diesem Tag traumhaftes Wetter. Wir ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen, holten uns eine Abkühlung im Fluss und stärkten uns mit Porridge.<br />
Da die dortige Brücke kaputt ist, überquerten wir den Fluss über die Steine hinweg. Dies ging problemlos. Nach nur kurzer Zeit passierten wir die Alpe In la Piana. Sie sieht ebenfalls einladend aus und hat jede Menge Platz. Sie liegt auf einer kleinen Lichtung.<br />
<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande066.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande066.jpg" alt="valgrande066" /></a>Der Weg führte uns zwischen den Häusern hindurch in den Wald. Es ging immer wieder auf und ab, über feuchte, rutschige Steine, die stellenweise mit Ketten zum festhalten versehen sind. Nach einem kurzen steilen Abstieg kamen wir an einen Fluss, den man ebenfalls über Steine hinweg überqueren muss. Auf der anderen Seite angekommen ging es an den letzten Anstieg bis zu unserem Ziel der Alpe Vald di Sopra.<br />
Es ist noch einmal ein anstrengendes Stück durch den Wald. Durch die Bäume hat man immer wieder einen fantastischen Blick auf Berge und Flüsse. Auch eine Schlange bekamen wir zu Gesicht. Sie lag mitten auf dem Weg und wir hätten sie beinahe übersehen.<br />
Etwa zur gleichen Uhrzeit wie am Tag zuvor kamen wir an der Hütte an. Von ihr aus hat man einen tollen Blick auf umliegende Berge. Sie ist schön angelegt und verfügt ebenfalls über einen Brunnen.<br />
<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande073.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande073.jpg" alt="valgrande073" /></a>In der Hütte selbst wohnt zeitweise ein Italiener, der sich entschieden hat im Val Grande zu leben. Es war kurz ein bisschen seltsam, da die Hütte teilweise von ihm eingerichtet ist. An diesem Abend war er jedoch nicht anwesend. Wir waren also wieder unter uns. Wie konnten uns ausbreiten und es uns gemütlich machen. Zu Essen gab es Couscous und anschließend Mousse au Chocolat. Wieder ein Festessen und ein gelungener Abschluss für einen wundervollen Tag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 3 / Alpe Vald di Sopra &#8211; Malesco</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 13 km <strong>Höhenmeter:</strong> 934 hm hoch, 1570 hm runter</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande092.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande092.jpg" alt="valgrande092" /></a>An diesem Morgen traten wir schon unsere letzte Etappe der Tour an. Bevor wir uns jedoch an den Abstieg machen konnten, mussten zunächst einmal einige Höhenmeter erklommen werden. Dieses erste Stück war zwar recht steil, dennoch war der schmale und von Steinen geprägte Pfad angenehm zu laufen. Oben auf dem Grat hat man noch einmal einen tollen Blick auf das was hinter einem liegt und auch bereits eine Aussicht auf das was noch vor einem liegt.<br />
Wieder kamen wir auf unserem Weg an einer Alpe vorbei. Die Alpe Bondolo liegt rechter Hand des Abstiegs, sodass wir auch hier einen kleinen Abstecher machten. Schließlich hatten wir bis jetzt in jede Alpe hineingeschaut, da wollten wir uns diese letzte auf unserem Weg auch nicht entgehen lassen.<br />
Nachdem wir einen Großteil des Abstiegs geschafft hatten, machten wir an einem Fluss den wir querten eine längere Pause. <a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande098.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande098.jpg" alt="valgrande098" /></a>Von dieser Stelle aus, befand man sich bereits wieder in der Nähe der Zivilisation. Nachdem wir mehreren Kühen begegnet sind, sahen wir auch einige freundliche Italiener, die sich dort niedergelassen haben.<br />
Weiter führte uns der Weg durch den Wald, auf laubbedecktem Boden. Es war ein fortwährendes, leichtes auf und ab gehen.<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/valgrande104.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande/thumbs/thumbs_valgrande104.jpg" alt="valgrande104" /></a> Zu diesem Zeitpunkt hat es bereits begonnen zu nieseln. Als wir dann an einer kleinen Kapelle mit Madonnastatue vorbei kamen, bestückten wir unsere Rucksäcke mit einem Regencape. Wie in der Wettervorhersage angekündigt, begann es zu Gewittern. Wir liefen ein zwei Schritte schneller den Berg hinab. Die Ankunft am Ziel war bereits absehbar.<br />
Es ging noch ein paar Stufen hinab, dann befanden wir uns auch schon auf einer asphaltierten Straße. Wir bogen nach rechts ab, passierten eine Brücke und ca. 15 min. später standen wir bereits wieder am Auto. Zwar etwas nass, aber sehr zufrieden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Die gesamte Tour über drei Tage hinweg war durch und durch gelungen. Es waren sowohl anstrengende als auch atemberaubende Abschnitte dabei. Es gab tolle Stellen um sich zu erfrischen oder einfach um gemütlich zu rasten. Das gute Wetter und die entspannte Atmosphäre trugen ebenso ihren Teil dazu bei.<br />
Es war ein tolles gemeinsames Erlebnis, dass wir nicht mehr missen wollen und uns mal wieder Lust auf mehr gemacht hat.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.berggefluester.de/575-2/2011-2/val-grande" target="_self">Zur kompletten Val Grande Fotogalerie</a></h3>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>6 Tage norwegische Wildnis &#8211; Hardangervidda</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 11:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach unserer Nacht auf einem nahegelegenen Campingplatz, starteten wir am Montag, den 01.08.11. voller Vorfreude in unser Vorhaben "Hardangervidda". Es sollten 6 unvergessliche Tage werden. Neue Erfahrungen, tolle Erlebnisse und ein Hauch von Abenteuer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Land:</strong> Norwegen<br />
<strong>Datum:</strong> 01. &#8211; 06. August 2011<br />
<strong>Region:</strong> Fylke Hordaland</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<strong>Tag 1 / Liseth &#8211; Viveli</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 15 km <strong>Gehzeit:</strong> 5 h <strong>Höhenmeter:</strong> 700 hm</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1330.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1330.jpg" alt="dscn1330" /></a>Nach unserer Nacht auf dem nahegelegenen &#8220;Garen&#8221; Campingplatz, steuerten wir am Montag, den 01.08.11, voller Vorfreude auf unser Abenteuer &#8220;Hardangervidda&#8221;, den Parkplatz vor dem Pensionat Liseth an.  Bereits im Vorfeld hatten wir den Hüttenwirt angeschrieben, um nachzufragen ob wir unser Auto bei ihm für ca. 1 Woche stehen lassen könnten. Dies war für ihn kein Problem und für uns die perfekte Lösung.<br />
Um 11 Uhr liefen wir voll bepackt los, in Richtung Vidda. Es handelt sich dabei um einen Nationalpark im südlichen Norwegen. Es gibt dort ein gut ausgebautes Hüttennetz mit &#8220;gar nicht&#8221;-  bis &#8220;voll&#8221;- bewirtschafteten Hütten. Außerhalb der Hütten ist es erlaubt zu Zelten. Entweder direkt an einer Hütte für einen kleinen Unkostenbeitrag, dafür ist es auch gestattet die Einrichtungen wie Trockenraum oder Toilette zu nutzen, oder man bezahlt nichts, muss dann aber mind. 200 Meter Abstand zur Hütte halten.<br />
Wir hatten vor zu Zelten und hatten somit Essen und Ausrüstung für 7 Tage dabei.<br />
<span id="more-882"></span><br />
Unsere erste Etappe war ursprünglich von Liseth nach Hedlo geplant. Wir haben jedoch kurzfristig beschlossen sie zu verkürzen, da wir die<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1335.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1335.jpg" alt="dscn1335" /></a> Anstrengung, einen schweren Rucksack zu tragen, ein wenig unterschätzt haben. Dazu später mehr. Zunächst ging es ein Stück an der Straße RV 7 entlang. Der Einstieg auf den offiziellen Wanderweg des DNTs (Den Norske Turistforening) ist nicht sofort ersichtlich. Nach einem Blick über die Leitplanke, konnten wir das rote T auf einem Stein erkennen und kletterten etwas unkoordiniert mit unseren Rucksäcken über die Leitplanke. Nach nur wenigen Schritten kamen wir schon an die erste Holzbrücke. Sie zu überqueren und in die Landschaft einzutauchen war schon ein tolles Erlebnis. Trotz des Nebels. Es ging lange Zeit Bergauf über Steinplatten und Trampelpfade. &#8220;10 m up, you will have sun&#8221; versicherten uns zwei entgegenkommende Jungs, die ebenfalls auf Trekkingtour waren. Und tatsächlich liefen wir kurze Zeit später aus dem Nebel heraus und hinein in bestes Sommerwetter. Der Blick zurück war einmalig. Unterhalb das Nebelfeld, über uns die Sonne und gerade aus in der Ferne, der Gletscher Hardangerjokul. Bei der nächsten Sommerbrücke, füllten wir im Fluss unsere Flaschen auf. Wir sterilisierten das Wasser, da dieses Jahr in Norwegen ein sogenanntes Lemmingjahr ist und man das Wasser erst abkochen sollte, bevor man es trinkt. Weiter ging es über etliche steinige aber eindrucksvolle Passagen. Wir bekamen auch schon bald unseren ersten, lebenden Lemming zu sehen. Auch die seltenen Moltebeeren waren uns an diesem ersten Tag vergönnt. Danach sahen wir sie nicht wieder.</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1345.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1345.jpg" alt="dscn1345" /></a>Trotz der schönen und abwechslungsreichen Landschaft, die immer wieder ein Blick Wert war, machte uns der schwere Rucksack doch ein wenig zu schaffen. Ein Blick auf die Karte verriet uns, dass auf unserem Weg bald eine Hütte kommt, von der aus es noch 1,5h zu unserem Ziel wären.  Kurzerhand beschlossen wir die Tour für diesen Tag zu verkürzen und unser Lager in der Nähe der Hütte aufschlagen werden. Wir hatten auf der gesamten Tour bewusst Hütten als Ziel gewählt, da man um diese herum meist gute Zeltplätze findet und sich für den Notfall, doch für ein Dach über dem Kopf entscheiden kann. Also bauten wir unser Zelt in der Nähe eines Flusses auf, machten uns einen leckeren Kartoffeleintopf aus der Tüte und flüchteten anschließend vor den Moskitos ins Zelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 2 / Viveli &#8211; Hadlaskard</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 13 km <strong>Gehzeit:</strong> 4 h <strong>Höhenmeter:</strong> 420 hm</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1348.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1348.jpg" alt="dscn1348" /></a>Frisch und munter ging es an diesem Tag weiter. Zuvor wurde jedoch noch ausgiebig gefrühstückt, mit Haferbrei und Instant Cappuccino. Anschließend noch ein Blick in die Karte. Daraufhin beschlossen wir eine Tagesetappe auszulassen, da wir sonst einen Tag hätten dran hängen müssen, da wir das gestrige Ziel nicht erreicht haben. Gut gelaunt ging es auf eine wirklich schöne Etappe. Sie war geprägt von schmalen Pfaden, mit vielen Steinen und Zwergsträucher.<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1371.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1371.jpg" alt="dscn1371" /></a> Ab und zu führten uns Holzbrücken über kleine Bäche. Über einen Großteil der Strecke hinweg, sah man den Fluss Veig, aus welchem wir auch wieder zu Trinkwasser kamen. Das Wetter war an diesem Tag absolut perfekt. Leicht bewölkt aber warm. Hin und wieder ein erfrischender Windstoß. Zur Mittagszeit gab es zur Stärkung leckere Riegel von Seitenbacher. Von zu Hause aus machten wir noch vor dem Urlaub eine Großbestellung, damit wir auf unserer Tour einmal alle Sorten durchprobieren können. Also wenn jemand diesbezüglich Fragen hat. Wir kennen jetzt alle!</p>
<p><a href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1375.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right alignleft" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1375.jpg" alt="dscn1375" width="100" height="75" /></a>An diesem Tag bekamen wir auch das Wahrzeichen der Vidda zu sehen. Den Harteigen (&#8220;grauer Wegweiser&#8221;). Es ist ein Berg in Form eines Hutes und mit 1690m der zweithöchste Berg in der Vidda.</p>
<p>Unser Ankunftsziel die Hütte Hadlaskard  (Selbstbedienungshütte) konnte man schon einige Zeit im Voraus sehen. Um sie aber tatsächlich zu erreichen mussten wir ein paar sumpfige Stellen überqueren. Dies waren zwar unsere ersten Erfahrungen mit Sumpf, sollten aber bei weitem nicht unsere letzten sein.<br />
Hinter der wirklich schönen und Top eingerichteten  Hütte, fanden wir den schönsten Zeltplatz überhaupt. Direkt an einem Seitenarm des Flusses Veig. Die perfekte Gelegenheit für eine kleine Erfrischung mit positiven Auswirkungen auf die Hygiene und das körperliche Wohlbefinden. Einfach herrlich!</p>
<p>Gekocht wurden Nudeln mit Gemüse. Auch wieder aus der Tüte. Anschließend gab es sogar noch einen &#8220;Süßer Moment&#8221;. Eine Schokocreme die man nur mit heißem Wasser anrühren muss. Und das an einem wunderschönen Platz, mit Blick auf den Harteigen. Im wahrsten Sinne des Wortes ein süßer Moment.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 3 / Hadlaskard &#8211; Besso -  Sandhaug</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 24 km <strong>Gehzeit:</strong> 6,5 h <strong>Höhenmeter:</strong> 670 hm</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1400.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1400.jpg" alt="dscn1400" /></a>In unseren dritten Tag starteten wir, wie auch die letzten Tage, mit Haferbrei (Haferflocken, Milchpulver, Rosinen, gehackte Mandeln, Zucker und Zimt). Zusätzlich dazu gab es leichten Nieselregen und viele Wolken.</p>
<p>Von der Hütte aus ging es Bergauf in Richtung Osten. Dort wird die Vidda deutlich flacher und man hat auf der Hochebene dementsprechend auch weniger Schutz vor Wind und Wetter. Der Anstieg war angenehm zu gehen und man konnte immer wieder, wenn man zurück schaute, einen Blick auf den Harteigen werfen. Aber auch die landschaftliche Kulisse vor uns, war es Wert bestaunt zu werden. Wir überqueren ein paar Flüsse , indem wir über die Steine balancierten (was mit schwerem Gepäck nicht immer so ganz einfach zu koordinieren ist).<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1411.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1411.jpg" alt="dscn1411" /></a> Zwischendurch führte uns der Weg auf einen natürlichen Damm. Von dort aus konnte man rechts und links immer wieder einzelne kleine Seen und vereinzelte Schneefelder entdecken. Dieser Teil der Strecke verlief zumeist flach, war aber dennoch abwechslungsreich und kurzweilig. An einem der wenigen Wegweiser, mussten wir uns entscheiden, ob wir direkt nach Sandhaug laufen oder über die Hütte Besso. Da wir in unserem Wanderführer gelesen haben, dass man dort am besten typisch Norwegisch essen kann, beschlossen wir den Umweg von 1/2 h in Kauf zu nehmen. Als wir die rote Hütte bereits in unserem Blick hatten, sah man auch schon in der Ferne die, etwa 90 Gehminuten entfernte, Hütte Sandhaug. <a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1428.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1428.jpg" alt="dscn1428" /></a>Es war früher Nachmittag und wir erfuhren, dass es erst gegen 18.30Uhr in den Hütten etwas zu Essen gibt. Wir fragten dennoch nach, ob es möglich wäre eine Kleinigkeit zu bekommen (schließlich hatten wir Erwartungen bezogen auf das Essen). Nachdem wir Porridge abgelehnt hatten wurden uns Sandwiches angeboten. Wir bestellten für jeden zwei Stück und dazu noch zwei Cokes. Das tat gut. Gemütlich hinsetzen, Füße ausstrecken und dazu ein paar belegte Brote und ne kalte Cola. Während wir da saßen wurde auch das Wetter zunehmend besser. Nach der ausgiebigen Pause, begaben wir uns voller Elan auf die letzten Kilometer. Zuvor mussten noch der wirklich leckere Snack  bezahlt werden. Aber ob er wirklich die 180 NOK (ca. 22€) wert war? Ich denke als erste Erfahrung mit Essen in der Hütte schon. Aber besseres sollte folgen.</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1458.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1458.jpg" alt="dscn1458" /></a>Nach ein paar letzten schlammigen Passagen an diesem Tag und einer etwas wackeligen Hängebrücke, machten wir uns kurz vor der Hütte auf Zeltplatzsuche. Dies gestaltete sich nicht ganz so einfach, da der Boden sehr uneben und teilweise sehr feucht war. Nachdem sich jeder von uns einmal auf die Suche gemacht hat, fanden wir ein kleines aber nettes Fleckchen direkt an einem See?. Dann hieß es wie immer Zelt aufbauen, einrichten, Essen kochen, vor den Schnaken flüchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 4 / Sandhaug &#8211; Rauhelleren</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 26 km <strong>Gehzeit:</strong> 7 h <strong>Höhenmeter:</strong> 370 hm</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1467.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1467.jpg" alt="dscn1467" /></a>Fast wäre dieser Tag so ein richtiger Scheiss- Tag geworden. Die Strecke war lang, sehr lang. Außerdem steinig, matschig, schlammig und sehr sehr sumpfig. Hinzu kam noch, dass alles flach war und die Natur sich nur gering veränderte, sodass es mit der Zeit ziemlich eintönig wurde. Dementsprechend zog sich die Strecke ganz schön in die länge. Da es stellenweise regnete und es zudem windig war, beschränkte sich unsere Pausenzeit auf knapp eine Stunde. Wir hätten nie gedacht, dass eine so flache Etappe, so anstrengend sein kann. Wir wünschten uns die Berge und die Abwechslung zurück.</p>
<p>Etwa die hälfte der Strecke musste man über Sumpfgebiet laufen. Dies war sehr anstrengend und kostete viel Kraft, da man immer wieder tief<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1485.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1485.jpg" alt="dscn1485" /></a> einsank. Man musste ständig aufpassen, dass man einigermaßen flache Passagen erwischt, da man sonst die Matsche im Schuh hatte. Chris hat auch in diesem Bereich neue Erfahrungen sammeln können. Nach gut vier Stunden tat mein Knie ziemlich weh und ich beschloss, eine Schmerztablette einzuwerfen. Auch Chris kam nicht ganz ohne Blessuren davon. Er knickte um und hatte ab da einen geschwollenen Knöchel. Von diesem Tag gibt es auch nur wenig Bilder. Irgendwann hörten wir abrupt auf zu fotografieren. Trotz allem war unsere Stimmung nicht die schlechteste. Wir merkten beide genau, dass der andere eigentlich schon nicht mehr kann. Und so lies jeder von uns einmal einen Spruch von den Lippen, um den anderen aufzuheitern. Auch die Tatsache, dass wir währenddessen beschlossen in der Ankunftshütte zu übernachten, trug erheblich zur Motivation bei.</p>
<p>Nach fast 7 Stunden Gehzeit, haben wir unser Ziel erreicht, wenn auch ziemlich k.o. Dennoch sind wir auch froh über diese neue Erfahrung. Zu wissen, etwas durchziehen zu können und immer versuchen das beste aus einem Tag zu machen.</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1495.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1495.jpg" alt="dscn1495" /></a>Rauhelleren ( eine voll bewirtschaftete Hütte)  hat diesen Tag ziemlich aufgewertet. Wir waren von der Hütte ziemlich begeistert. Sie verfügt über urige Plumpsklos, Duschen und einen großen, warmen Trockenraum. Wir quartierten uns für eine Nacht in ein 6-Bett-Zimmer ein und nahmen das volle Programm eines Abendessens mit. Zuvor genehmigten wir uns noch eine 3-Minuten-Dusche. Man war das herrlich. Um 18.30Uhr wurde zum Essen geklingelt. Wir zwei und viele viele Norweger gingen geschlossen in den Speiseraum. Dieser ist urgemütlich gestaltet. Zur Vorspeise kam eine Suppenschüssel auf den Tisch, mit norwegischer Gemüsesuppe (ich glaube es waren Kraut und Karotten). Danach gab es am Buffet norwegische Knödel (so eine Art Kartoffelknödel aber grau), Kartoffeln, Gemüse, Fleisch und warme Wurst. Als Nachtisch eine Schokocreme. Die Atmosphäre war fast schon familiär und sehr gemütlich.</p>
<p>Es war schön, einmal in solch einer Hütte gewesen zu sein. Die Leute dort waren alle super nett und gastfreundlich. Im Nachhinein zweifeln wir daran, dass die so sehr gelobte Besso- Hütte hätte mithalten können.</p>
<p>Eine bessere Entscheidung hätten wir an diesem Tag nicht treffen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 5 / Rauhelleren &#8211; Heinseter</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 14 km <strong>Gehzeit:</strong> 4 h <strong>Höhenmeter:</strong> 320 hm</p>
<p>Nach einer erholsamen Nacht, entschieden wir uns dafür auch noch in der Hütte zu frühstücken. Es gab norwegische Spezialitäten wie brown-cheese, eingelegte Heringe und Porridge. Aber auch geläufige Dinge wie Brot, Marmelade und Butter (alles selbst gemacht). Wir hatten auch die Gelegenheit uns mit Norwegern auszutauschen, was sehr interessant war.</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1502.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1502.jpg" alt="dscn1502" /></a>Wir machten uns auf den Weg in Richtung Heinseter. Eigentlich war unser Plan, diesen Tag ruhig angehen zu lassen und diese kurze Etappe gemütlich zu laufen. Auch träumten wir davon eine ausgiebige Pause im Sonnenschein einzulegen, um die Landschaft zu genießen. Leider regnete es, sodass wir gleich in voller Regenmontur aufbrachen und zielstrebig los marschierten.</p>
<p>Es war eigentlich eine sehr schöne und gut zu bewältigende Strecke, auf der wir, außer Schafe, kaum jemandem begegnet sind. Auch wurde uns wieder mehr Abwechslung geboten, unter anderem durch Flüsse. Das Wetter lud allerdings nicht zu längeren Pausen ein. Schade, schade, es hätte so schöne Bilder geben können. Auch gab es einen süßen kleinen Zeltplatz ein gutes Stück vor der Hütte, der mit einer kleinen Feuerstelle angelegt war. <a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1519.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1519.jpg" alt="dscn1519" /></a>Allerdings einigten wir uns darauf, an diesem Tag direkt an der Hütte zu Zelten, um den Trockenraum sowohl für uns, als auch für unsere Kleider, zu nutzen. Denn wir mussten feststellen dass unsere Ausrüstung, in Sachen Regenhosen, starke Schwachstellen aufweist.</p>
<p>Zum Abendessen gönnten wir uns &#8220;Lachspesto mit Pasta&#8221;. Wie einfach dies zuzubereiten ist, zeigt eine kleine Fotostrecke in unserer Fotogallerie. Es war zwar nicht so gut wie erwartet, dafür gab es hinterher noch ein &#8220;süßer Moment&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tag 6 / Heinseter &#8211; Skaupa</strong></p>
<p><strong>Wegstrecke:</strong> 6 km <strong>Gehzeit:</strong> 1,5 h <strong>Höhenmeter:</strong> 300 hm</p>
<p>In der Nacht war es ziemlich kalt, sodass wir zum ersten Mal unsere Schlafsäcke ganz zu machen mussten. Am Morgen wurden wir dann von dem Hahn nebenan geweckt.</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1520.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1520.jpg" alt="dscn1520" /></a>Für diesen Tag war lediglich der Ausstieg, von nur 1,5h, aus der Vidda geplant. Dazu mussten wir zum Ufer des Halnefjord, um von da mit dem Boot zur RV7 zu gelangen. Man kann auch komplett zu Fuß in ca. 4h aus dem Nationalpark laufen, doch dann kommt man an einer eher ungünstigen Stelle heraus. So zumindest unser Eindruck, nach einem Blick in die Karte.</p>
<p><a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1530.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1530.jpg" alt="dscn1530" /></a>Die Strecke war wieder angenehm zu laufen. Ein paar sumpfige Stellen aber das waren für uns nun nichts weiter als kleine Pfützen. es ging mal leicht bergab, dann wieder leicht bergauf. Nach einer kleinen Kuppe, verpassten wir die Wegmarkierung, sodass wir ein Stück zu weit nach unten, Richtung Fluss gelaufen sind. Nach einiger Zeit der Suche bemerkten wir, dass wir auf der Kuppe nach links weg hätten laufen müssen. Bald schon erreichten wir das Schild, das andere willkommen heißt und uns mitteilte, dass wir nun den Nationalpark verlassen. Keine 20 Minuten nach unserer Ankunft am Flussufer, kam das Boot.<a title="" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/dscn1537.jpg" rel="lightbox[]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/hardangervidda/thumbs/thumbs_dscn1537.jpg" alt="dscn1537" /></a> Auch wenn uns bereits gesagt wurde, dass das Boot und der Bus nicht aufeinander abgestimmt sind, hatten wir dennoch die Hoffnung, dass es uns reicht. Als die RV7 in unseren Blick rückte, hielten wir Ausschau nach dem Bus. Und tatsächlich. Er kam. Er  kam dennoch zu früh für uns, auch wenn er Verspätung  hatte. Kurz bevor wir am Ufer anlegten, sahen wir ihn davon fahren. Egal, wir hatten uns sowieso schon mehr oder weniger darauf eingestellt zu trampen. Nach 1,5h Daumen raus halten, hielten drei junge NorwegerInnen. Während der ca. 30km langen fahrt, zurück zu unserem Auto, unterhielten wir uns angeregt. Auch dies wieder einmal eine tolle neue Erfahrung.<br />
&nbsp;<br />
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<h3><a href="http://www.berggefluester.de/575-2/2011-2/hardangervidda" target="_self">Zur kompletten Hardangervidda Fotogalerie</a></h3>
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<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_14"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_14" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=14" style="border: 0px; width: 580px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_14"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Höhenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.142857142857,FFFFFF,0.142857142857&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|24.5 km|49 km|73.5 km|98 km|1:|700 m|800 m|900 m|1000 m|1100 m|1200 m|1300 m|1400 m&#038;chd=s:BIZjYRUQXWYclbety101xxwxyww0yxxwutvvuutuspospnmtrn&#038;chs=580x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Höhenprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>Trekking Pfalz</title>
		<link>http://www.berggefluester.de/trekking-pfalz</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 11:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[Felsenmeer]]></category>
		<category><![CDATA[Kalmit]]></category>
		<category><![CDATA[Pfälzer Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Trekkingplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Um unsre Ausrüstung und unsere neuen Erungenschaften, wie Zelt und Gaskocher, einem letzten Test, vor unserem Norwegen-Trip, zu unterziehen, beschlossen wir eine Nacht auf einem Trekking-Platz in der Pfalz zu verbringen und dies mit einer kleinen Wanderung zu verbinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Land:</strong> Deutschland<br />
<strong>Datum: </strong>03.-04. Juni 2011<br />
<strong>Region: </strong>Pfälzer Wald</p>
<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/dscn0662.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/thumbs/thumbs_dscn0662.jpg" alt="dscn0662" /></a><strong>Vorgeschichte:</strong><br />
Um unsre Ausrüstung und unsere neuen Erungenschaften, wie Zelt und Gaskocher, einem letzten Test, vor unserem Norwegen-Trip, zu unterziehen, beschlossen wir eine Nacht auf einem Trekking-Platz in der Pfalz zu verbringen und dies mit einer kleinen Wanderung zu verbinden.</p>
<p><span id="more-786"></span></p>
<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/dscn0612.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/thumbs/thumbs_dscn0612.jpg" alt="dscn0612" /></a>Bevor wir den Wanderparklpatz auf der Kalmit-Höhenstraße erreichten, kauften wir noch schnell eine Wanderkarte an einer Tankstelle bei Maikammer. Spontan suchten wir uns eine Wanderroute aus, die wir mit vollem Gepäck absolvierten. Vom Wanderparkplatz aus ging es sogleich zum Kalmithaus, von wo aus wir den Weg in Richtung Felsenmeer einschlugen. Es war ein angenehmer Pfad entlang von, für die Pfalz typischen, Felsen. Anschliesend ging es eher unspektakulär aber dennoch schön, weiter durch den Pfälzer Wald zum Parkplatz bei der verfallenen römischen Wachstube, die wir leider nicht entdeckten. Über die Kirchquelle, die Schafkopfquelle, den Parkplatz Wetzbrunnen und die Wolselquelle ging es wieder in Richtung Ausgangspunkt.</p>
<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/dscn0623.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/thumbs/thumbs_dscn0623.jpg" alt="dscn0623" /></a>Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch kamen wir am Trekkinng-Platz 7 an. Es handelt sich dabei um einen offiziellen Zeltplatz mitten im Pfälzer Wald, für den man sich, zu einem kleinen Kostenbeitrag, anmelden muss. Der Platz ist sehr schön angelegt, mit Feuerstelle (leider bestand Waldbrandgefahr und man durfte kein Feuer machen) und urigem Plumsklo, umgeben von einem fast schon mediterranen Flair.</p>
<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/dscn0698.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/trekking-pfalz/thumbs/thumbs_dscn0698.jpg" alt="dscn0698" /></a>Nachdem das Zelt aufgebaut war, gab es unsere erste Trekking-Mahlzeit aus der Tüte. Wir waren positiv überrascht wie gut das Zeugs doch schmeckt. Außerdem heizten wir zum ersten Mal den Gaskocher ein, von dem wir ebenfalls begeistert sind, da alles so unkomliziert funktioniert.</p>
<p>Unseren Ausrüstungstest schlossen wir am nächsten Morgen mit lecker Porridge, besser bekannt auch als Haferbrei, ab. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Es war eine tolle erste Erfahrung, mitten im Wald zu nächtigen. Auch von dem Angebot der Trekkingplätze sind wir sehr angetan und werden auf jeden Fall noch weitere Plätze aufsuchen. Des weiteren haben wir festegestellt, dass es sich lohnt die Ausrüstung vor einem größeren Unternehmen zu testen um mögliche Schwachstellen, wie zum Beispiel eine zu harte Isomatte, aus zu machen und diese noch rechtzeitig zu beheben.</p>
<p>Die Koordinaten des Platzes lassen sich nicht aus unserem veröffentlichten Treck ableiten.</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_11"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_11" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=11" style="border: 0px; width: 580px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_11"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Höhenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.142857142857,FFFFFF,0.142857142857&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|2.8 km|5.5 km|8.3 km|11 km|1:|350 m|400 m|450 m|500 m|550 m|600 m|650 m|700 m&#038;chd=s:ikpuy230xusvvtrpmjfaYZZZZZZZVSPMKJIFEDEJNRUYcdegjj&#038;chs=580x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Höhenprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<h3><a href="http://www.berggefluester.de/575-2/2011-2/trekking-pfalz" target="_self">Zur  kompletten Fotogalerie</a></h3>
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		<title>2 Tage im schönen Schwarzwald (2)</title>
		<link>http://www.berggefluester.de/2-tage-im-schonen-schwarzwald-2</link>
		<comments>http://www.berggefluester.de/2-tage-im-schonen-schwarzwald-2#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 15:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[Breisgau]]></category>
		<category><![CDATA[Feldberg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschwarzwald]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrtagestour]]></category>
		<category><![CDATA[Notschrei]]></category>
		<category><![CDATA[Stollenbacher Hütte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer gemütlichen Nacht in der Stollenbacher Hütte, machten wir uns am 2. Tag auf den Rückweg, mit dem Feldberggipfel als Höhepunkt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Datum: 16. Mai 2011</strong></p>
<p>Nach einer gemütlichen Nacht in der Stollenbacher Hütte, machten wir uns am 2. Tag auf den Rückweg, mit dem Feldberggipfel als Höhepunkt<span id="more-693"></span></p>
<p><strong>Stollenbacher Hütte &#8211; Feldberg &#8211; Notschrei</strong><br />
<a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher061.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher061.jpg" alt="stollenbacher061" /></a>Nachdem es am Abend zuvor nochmals kräftig geregnet hat, begannen wir den Tag kurzfristig mit blauem Himmel und Sonnenschein. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu dem höchsten Gipfel im deutschen Mittelgebirge, dem Feldberg. Bei bedecktem Himmel und geschätzten 10°C ging es zunächst Bergauf in Richtung Hüttenwasen und dann liefen wir ein kurzes Stück auf dem selben Weg des vorherigen Tages bis der Aufstieg zum Feldberggipfel begann.<a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher071.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher071.jpg" alt="stollenbacher071" /></a> Auf schmalem Pfaden ging es durch den Wald, bis zu einer Wegspinne bei der man hätte auf den Feldbergsteig abzweigen können. Wir strebten jedoch geradewegs den Gipfel an. Kurz vor dem höchsten Punkt mussten wir uns zunächst nochmals wärmer anziehen, da es ziemlich kalt und windig geworden war. <a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher069.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher069.jpg" alt="stollenbacher069" /></a>Noch schnell ein Gipfelfoto und schon ging es wieder Bergab in Richtung St. Willhelmer Hütte, von wo aus wir auf den Westweg wechselten um den Rückweg nach Notschrei anzutreten. Auf breiten Wegen liefen wir durch den Nebel, mal etwas hoch, dann wieder runter. Dies war sehr angenehm, als nur ständig bergab zu gehen.<a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher080.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher080.jpg" alt="stollenbacher080" /></a> Entlang von Weiden und anschließend wieder durch den Wald kamen wir nach nur 4 h Fußmarsch in Notschrei an. Da der Bus, der uns nach Oberried, unseren Ausgangspunkt, zurückbringen sollte nicht gleich kam, gönnten wir uns noch eine heiße Schocki im Hotel nebenan.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Auch der zweite Tag der Tour war sehr abwechslungsreich und schön. Auch der befürchtete Schneeregen blieb aus.<br />
Dadurch, dass es deutlich weniger Höhenmeter als am Tag  zuvor waren, kamen wir bereits am frühen Mittag wieder an unseren Ausgangspunkt an.</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_8"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_8" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=8" style="border: 0px; width: 580px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_8"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Höhenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.166666666667,FFFFFF,0.166666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|3.8 km|7.5 km|11.3 km|15 km|1:|1040 m|1120 m|1200 m|1280 m|1360 m|1440 m|1520 m&#038;chd=s:FHLMOSWZbeffdbgmsy362xrnlmnnpsrpmjhdaZYZZaWTRPONMK&#038;chs=580x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Höhenprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<h3><a href="http://www.berggefluester.de/575-2/2011-2/stollenbacher" target="_self">Zur  kompletten Fotogalerie</a></h3>
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		<title>2 Tage im schönen Schwarzwald (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 14:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[alpiner Pfad]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit endlich einmal wieder eine 2- Tages- Tour. Eine Wanderung mit vollem Rucksack für die Übernachtung im Berggasthaus. Eine Wanderung bei der wir, pünktlich zu den Eisheiligen, mit allen Wetterlagen rechnen mussten. Eine Wanderung mit Begleitung, die wir nun auch fürs Wandern begeistern konnten. Eine lohnenswerte Tour im schönen Schwarzwald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Datum: 15. Mai 2011</strong></p>
<p><strong>Vorgeschichte:</strong><br />
<a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher044.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher044.jpg" alt="stollenbacher044" /></a>Nach langer Zeit endlich einmal wieder eine 2- Tages- Tour. Eine Wanderung mit vollem Rucksack für die Übernachtung im Berggasthaus. Eine Wanderung bei der wir, pünktlich zu den Eisheiligen, mit allen Wetterlagen rechnen mussten. Eine Wanderung mit Begleitung, die wir nun auch fürs Wandern begeistern konnten. Eine lohnenswerte Tour im schönen Schwarzwald.<br />
<span id="more-673"></span><br />
<strong>Oberried &#8211; Toter Mann &#8211; Stollenbacher Hütte:</strong><br />
<a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher015.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher015.jpg" alt="stollenbacher015" /></a>Am Sonntag Morgen ging es voller Erwartung und Vorfreude endlich los. Wir wurden in Freiburg abgeholt und fuhren von da gemeinsam nach Oberried, wo wir in der Ortsmitte das Auto abstellten. Nach 800 Metern kamen wir am geplanten Startpunkt an. Von da aus ging es, entlang der gelben Raute, bergauf zu unserem ersten Highlight, dem Felsenweg, einer der wenigen alpinen Pfade im Schwarzwald. Trotz des feuchten Bodens und des leicht rutschigen Untergrundes war es ein fantastischer schmaler Weg entlang von beeindruckenden Kletterfelsen, schräg wachsenden Bäumen und einem tollen Blick in die Tiefe auf das satte Grün des Waldes. <a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher027.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher027.jpg" alt="stollenbacher027" /></a>Nach dem ersten Anstieg von 500 Höhenmetern gab es die erste kleine Stärkung. Weiter ging es in Richtung Hintertal über schöne Waldwege. Wo zuvor noch blauer Himmel zu sehen war, hingen nun nur noch graue Wolken und es regnete etwas, was wir im Wald jedoch nur gering zu spüren bekamen. Vor dem nächsten Aufstieg, der es richtig in sich hatte, kamen wir über eine Holzbrücke von der man hinauf auf einen kleinen Wasserfall schauen konnte. <a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher035.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher035.jpg" alt="stollenbacher035" /></a>Wenig später standen wir vor dem erwarteten Aufstieg. 300 Höhenmeter auf nur 1,2 Kilometer. Der Weg schlängelte sich serpentinenförmig den Berg hinauf. Wen es eben noch fröstelte, musste sich nun den Schweiß abwischen. Unsere Motivation war jedoch ungebremst, denn oben erwartete uns eine Schutzhütte, bei der wir endlich die erste richtige Rast machten. Anschließend führte uns der Weg über eine große Weide, mit herrlichem Blick auf umliegende Berge, unter anderem auch auf den Feldberg-Gipfel. <a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher055.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher055.jpg" alt="stollenbacher055" /></a>Ein wurzelreicher aber dennoch angenehm zu laufender Waldweg führte uns hinauf auf den Toter Mann, dem für diesen Tag höchsten Punkt und weiteren Höhepunkt der Tour. Trotz bewölktem Himmel hatte man einen tollen Panoramablick. Vermutlich hätte man bei klarem Wetter bis zu den Vogesen schauen können. Sehen konnten wir von da aus auch den absoluten Höhepunkt der 16- Kilometer Etappe: Unsere Unterkunft, die Stollenbacher Hütte. <a rel="lightbox[]" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/stollenbacher060.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/stollenbacher2011/thumbs/thumbs_stollenbacher060.jpg" alt="stollenbacher060" /></a>Nach kurzer Zeit bergab erreichten wir diese bei Sonnenschein. Wir wurden dort von Familie Schweizer herzlich aufgenommen und super verpflegt mit regionalen Produkten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Eine abwechslungsreiche Wanderung über 1100 Höhenmeter, mit tollen Passagen über Weiden und Waldwege und einem lohnenswerten Ziel.</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_7"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_7" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=7" style="border: 0px; width: 580px; height: 400px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_7"  style="text-align: left; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Höhenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.2,FFFFFF,0.2&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|4 km|8 km|12 km|16 km|1:|400 m|600 m|800 m|1000 m|1200 m|1400 m&#038;chd=s:FGGHJMPTWYabdgjkmmmkifcaXYZZabbdhkosvxz01342zwttrp&#038;chs=580x200&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Höhenprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<h3><a href="http://www.berggefluester.de/575-2/2011-2/stollenbacher" target="_self">Zur  kompletten Fotogalerie</a></h3>
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		<title>Val Grande</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 15:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Piemont]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits im Frühsommer diesen Jahres wollten wir gemeinsam mit zwei Freunden eine Tour durch das Val Grande wagen, haben dann aufgrund der Schneeverhältnisse jedoch beschlossen, die Tour in den September zu verschieben. Das Val Grande ist ein Nationalpark in den italienischen Alpen in der Nähe des Lago Maggiores. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Land:</strong> Italien<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande117.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande117.jpg" alt="valgrande117" /></a><br />
<strong>Datum:</strong> 09. &#8211; 12. September 2010<br />
<strong>Region:</strong> Piemont</p>
<p><strong>Vorgeschichte:</strong><br />
Bereits im Frühsommer diesen Jahres wollten wir gemeinsam mit zwei Freunden eine Tour durch das Val Grande wagen, haben dann aufgrund der Schneeverhältnisse jedoch beschlossen, die Tour in den September zu verschieben. Das Val Grande ist ein Nationalpark in den italienischen Alpen in der Nähe des Lago Maggiores. Letzte Woche war es dann endlich soweit. Wir planten eine Tour über vier Tage hinweg mit Übernachtungsmöglichkeiten in unbewirtschafteten Hütten, den sogenannten Bivacchios. Folgendes haben wir uns vorgenommen: Erster Tag Aufstieg von Malesco aus, zum Bivacchio Cortechiuso, von da aus am nächsten Tag weiter zum Bivacchio In la Piana. Am dritten Tag weiter zur Alpe della Colma von wo aus am vierten und letzten Tag der Abstieg nach Primosello erfolgen sollte.<br />
Doch es kam alles anders als geplant.</p>
<p><span id="more-456"></span><br />
<strong>Tag 1:</strong><br />
Da wir beschlossen hatten mit dem Zug zu fahren, ging es für uns am Donnerstag bereits um 03:47 Uhr voll bepackt in Karlsruhe am Hauptbahnhof los. Nach zweimaligem Umsteigen kamen wir um 11:00 Uhr hochmotiviert in Malesco an. Noch schnell eine italienische Salami gekauft und die Trinkflaschen aufgefüllt. <a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande083.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande083.jpg" alt="valgrande083" /></a>Um 11:30 Uhr standen wir dann vor dem Einstieg in Pianezza auf 792hm. Es folgte ein langer Anstieg zur Capell del Croup auf 1559hm. Nach einiger Zeit der Suche haben wir die Kapelle dann auch gefunden und eine längere Pause eingelegt. Was hätte es schöneres geben können, als auf einem Berg in der Sonne zu sitzen mit einem herrlichen Blick rings herum auf die Alpen. Doch bereits hier hätten wir merken müssen, dass wir eigentlich zu viel Zeit für den Aufstieg gebraucht haben und schon weiter voraus sein sollten. <a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande099.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande099.jpg" alt="valgrande099" /></a>Auf dem Grat Testa del Mater entlang ging es weiter in Richtung Bivacchio, ein ständiges Auf und Ab zwischen 1773 hm und 1850 hm. Anschließend folgte ein heftiger Abstieg von 400hm bei dem der Trekkingstock von Chris zu Bruch ging. Nach einer weiteren Pause machten wir uns wieder auf den Weg zur heiß ersehnten Unterkunft. Wieder folgte ein Anstieg und als wir oben angekommen sind, waren wir uns nicht ganz sicher ob wir nun den linken oder rechten Weg einschlagen sollten. Wir entschieden uns für den rechten Weg und rechneten jeder Zeit damit das Bivacchio zu Gesicht zu bekommen. Wir kämpften uns vorwärts auf einem schmale Pfad entlang des Berges. Am Ende standen wir wieder vor einem Aufstieg ohne Sicht auf das Bivacchio Cortechiuso. Ein Blick auf die Uhr verriet uns, dass es bereits in einer Stunde dunkel wird. Nun war es an der Zeit sich zu entscheiden. Den Anstieg wagen und hoffen, dass die Hütte dahinter ist, oder den Rückweg einschlagen und die Nacht in einer Notunterkunft, die wir auf dem Herweg gesichtet hatten, verbringen. Wir entschieden uns dafür den Rückweg anzutreten, da es uns zu riskant war im Dunkeln auf einem Gipfel zu stehen, vor allem weil wir uns nicht sicher sein konnten, dass die Unterkunft dahinter ist. Zügig liefen wir zurück. <a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande130.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande130.jpg" alt="valgrande130" /></a>Mit Stirnlampen ausgerüstet stiegen wir ab zu der verlassenen Alpe La Forcola. Diese erreichten wir gegen 20:45 Uhr und mussten feststellen, dass es sich hierbei um einen verlassenen Ziegenstall handelt. Mit den Steinplatten die herumlagen haben wir uns einen Schlafplatz hergerichtet, um nicht in den Hinterlassenschaften der Ziegen zu schlafen.<br />
Warm angezogen kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke, aßen noch eine Fruchtschnitte zum Abendessen und verbrachten dann eine weniger gute Nacht bei ca. 5° C in den Alpen. Wenigstens wissen wir nun, dass unsere Schlafsäcke auch bei solchen Temperaturen einsetzbar sind.<br />
<strong>Tag 2:</strong><a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande135.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande135.jpg" alt="valgrande135" /></a><br />
Um 9:00 Uhr stiegen wir hungrig und erschlagen vom vorherigen Tag ab nach Le Fornaci auf 1327hm. Dort machten wir vor einer verschlossenen Hütte ein Feuer, um erst einmal ordentlich zu frühstücken. Nun war es an der Zeit neue Pläne zu schmieden. Für uns war klar, dass wir die Tour nicht wie geplant weiter laufen wollen, da uns der vorherige Tag noch ziemlich in den Knochen steckte und wir das Gefühl hatten zu sehr unter Zeitdruck zu geraten, wenn wir wieder auf die ursprüngliche Route gelangen wollen. Unsere Mitstreiter wollten die Route jedoch wie geplant fortsetzen. <a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande046.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande046.jpg" alt="valgrande046" /></a>Also beschlossen wir getrennt zu laufen, um uns am Ende der Woche wieder in Domodossola zu treffen. Am Fluss genossen wir erst einmal noch die herrliche Aussicht und das schöne Wetter. Außerdem liesen wir uns die Möglichkeit einer Katzenwäsche nicht entgehen. Mit neuem Tatendrang machten wir uns auf den Weg Richtung Malesco. Am Fluss entlang ging es wieder hinunter auf 800 hm. Da wir das Val Grande nicht schon wieder verlassen wollten, suchten wir nach einer alternativen Route. Leider gab es kein Bivacchio mehr in der Nähe, jedoch eine bewirtschaftete Alpe. Also machten wir uns auf den Weg zu der auf 1477 hm gelegenen Alpe Cortino. Dort kamen wir bereits um 16:30 Uhr an, nach einem anstrengenden aber dennoch lohnenswerten Anstieg durch den Wald. Bei gigantischer Sicht und einer netten italienischen Familie entspannten wir uns in der Sonne.</p>
<p><strong>Tag 3:</strong><a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande063.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande063.jpg" alt="valgrande063" /></a><br />
Nach knapp 11 Stunden erholsamen Schlaf wurden wir von idyllisch läutenden Kuhglocken geweckt. Wir wären gerne noch eine Nacht auf der Alpe geblieben, vor allem weil wir von da aus einen Gipfel hätten besteigen können. Allerdings ging uns das Bargeld aus, weshalb wir beschlossen den Rückweg nach Malesco anzutreten. Also stiegen wir wieder runter was wir am Tag zuvor hoch gegangen sind. Weiter ging es bergab. Mal auf schmalen Wegen, über Brücken oder auf steinigem Waldboden. Bereits am Mittag waren wir zurück in Malesco auf 764hm. Mit der Bahn fuhren wir nach Domodossola, wo wir noch eine Nacht verbrachten.</p>
<p><strong>Tag 4:</strong><a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/valgrande072.jpg" rel="lightbox[456]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/valgrande2010/thumbs/thumbs_valgrande072.jpg" alt="valgrande072" /></a><br />
Wir nutzten die Zeit bis zur Rückfahrt nach Karlsruhe, um uns Domodossola anzusehen aber auch um ein Fazit aus der ganzen Sache zu ziehen, womit wie auch schon beim Thema wären.</p>
<p><em>Unser Fazit:</em><br />
Zwar lief alles anders als gedacht, dennoch sind wir nicht unglücklich darüber. Mehr hätten wir für die Zukunft nicht daraus lernen können. Wir werden zukünftig:</p>
<ul>
<li>einen Puffertag einplanen um unvorhersehbare Ereignisse abfangen zu können</li>
<li>immer genug Bargeld mitnehmen</li>
<li>Routen besser durchplanen. Das heißt: mehr Ziele stecken, Pausen gezielt  einlegen und Punkte in die Karte eintragen, die wir zu festgelegten  Zeiten erreichen müssen</li>
<li>an jeder Wasserstelle die Flasche auffüllen, man weis nie so genau was kommt</li>
</ul>
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		<title>2 Tage Murgleiter &#8211; Autobahnen des Nordschwarzwalds</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrtagestouren]]></category>
		<category><![CDATA[Baiersbronn]]></category>
		<category><![CDATA[Forbach]]></category>
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		<category><![CDATA[Murgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Murgtal]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Premium Wanderweg]]></category>
		<category><![CDATA[Schönmünzach]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Land: Deutschland Datum: 30. Oktober 2009 &#8211; 31. Oktober 2009 Region: Nordschwarzwald Vorgeschichte: Nachdem uns das Outdoorvirus infiziert hat und wir nächstes Frühjahr eine längere Tour im Val Grande machen werden, haben wir uns für den Zeitvertreib bis dahin einige kleinere Tages- und Mehrtagestouren in der näheren Umgebung ausgesucht. Mangels alternativen Ideen verließ ich mich &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.berggefluester.de/2-tage-murgleiter-autobahnen-des-nordschwarzwalds">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter035.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter035.jpg" alt="murgleiter035" /></a><br />
<strong>Land</strong>: Deutschland<br />
<strong>Datum</strong>: 30. Oktober 2009 &#8211; 31. Oktober 2009<br />
<strong>Region</strong>: Nordschwarzwald</p>
<p><strong>Vorgeschichte:</strong><br />
Nachdem uns das Outdoorvirus infiziert hat und wir nächstes Frühjahr eine längere Tour im Val Grande machen werden, haben wir uns für den Zeitvertreib bis dahin einige kleinere Tages- und Mehrtagestouren in der näheren Umgebung ausgesucht. Mangels alternativen Ideen verließ ich mich bei meiner Recherche im Internet auf das Gütesiegel &#8220;Premiumwanderweg&#8221; des deutschen Wanderinstituts. Leider entsprach die Murgleiter nur teilweise diesem Kriterium&#8230;</p>
<p><span id="more-3"></span></p>
<ul>
<li>Gehzeit: 6:30h<strong><br />
</strong></li>
<li>Tagesstrecke: 26 km<strong><br />
</strong></li>
<li>Höhenmeter: 850 m</li>
</ul>
<p><a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter037.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter037.jpg" alt="murgleiter037" /></a> Früh morgens ging es mit der Bahn nach Gernsbach. Dort steht das Startportal der Murgleiter, die in 3 Etappen von Gernsbach über Forbach und Schönmünzach nach Baiersbronn führt. Die ersten beiden Etappen haben wir uns vorgenommen, mit Übernachtung in der Jugendherberge in Forbach. In Gernsbach erster Wetter- und Temperaturcheck. Wetter sehr schön, etwas neblig, sollte aber im Laufe des Tages aufklaren und die Temperatur war recht angenehm für diese Jahreszeit. Das Startportal war schnell gefunden, wir prägten uns unser Wanderwegsymbol ein und los gings.<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter011.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter011.jpg" alt="murgleiter011" /></a> Der Beginn war sehr schön. Entlang eines Hanges windet sich ein schmaler Pfad den Berg hinauf zu unserem ersten Streckenpunkt Schloss Eberstein. Bevor wir die eben erklommenen Höhenmeter wieder hinabstiegen, gab es ein paar schöne Herbstbilder mit toller Aussicht. Unten in Obertsrot angekommen ging es auf der anderen Seite der Murg sogleich wieder hinauf. Ganze 4,5 km Anstieg auf dem ersten Teilabschnitt unserer &#8220;Autobahn&#8221;, die uns am nächsten Tag noch zu schaffen machen wird. Aber am ersten Tag wurden unsere Bemühungen noch mit netten, urigen und schmalen Pfaden belohnt. Nachdem wir am Dachsstein (ein Aussichtsfelsen) angekommen waren,<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter002.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter002.jpg" alt="murgleiter002" /></a> bis zu unserem zweiten Aussichtspunkt dem Latschigfelsen, verlief der Weg angenehm auf einem Hochplateau. Kaum hatten wir den höchsten Punkt der Etappe erreicht, ging es auch schon wieder bergab. Steile, steinige mit einer dicken Laubschicht überzogene Pfade führten uns hinab in Richtung Forbach. Dieser lange Abschnitt verlangte viel Aufmerksamkeit von uns und beanspruchte unsere Füße schwer.<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter012.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter012.jpg" alt="murgleiter012" /></a> Nach diesem Abstieg war klar, dass unsere nächste Investition Wanderstöcke sein werden. Trotz allem war der Abstieg nach Forbach noch nicht komplett geschafft. Auf ebenem Wege ging es weiter, vorbei an Kuhwiesen und Weiden, erst dann kam der finale Abstieg zum Bahnhof. Dort endet offiziell die erste Etappe der Murgleiter. Jedoch mussten wir noch zu unserer Unterkunft für die Nacht gelangen. Also weitere 2 km Fußmarsch hinauf zur Jugendherberge, da diese sich außerhalb im Wald befindet. Nach der Ankunft, bezogen wir das Zimmer, sprangen unter die Dusche und hechteten ans Abendbuffet. Gut gesättigt und völlig platt kam der Sandmann für uns schon sehr früh.</p>
<h3>Samstag, 31. Oktober 2009</h3>
<ul>
<li>Gehzeit: 5:00 h</li>
<li>Tagesstrecke: 19 km</li>
<li>Höhenmeter: 500 m</li>
</ul>
<p>Als das Tageslicht durch unser Fenster fiel, wurden wir langsam wach. Der Blick aus dem Fenster war nicht sonderlich berauschend: ziemlich grau und von der Sonne (noch) nichts zu sehen. Da eine größere Gruppe in der Jugendherberge war, wurde das Frühstück für die andern Gäste vorverlegt, so dass wir uns schon um 7:30 Uhr für den Tag stärken konnten. Gegen 8:30 Uhr waren wir startklar, verliesen die Jugendherberge und machten uns auf die 2 km Wegstrecke nach Forbach zum Start der 2. Etappe der Murgleiter.<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter019.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter019.jpg" alt="murgleiter019" /></a> Der Start war relativ vielversprechend, durch das Dorf hinauf in Richtung Schwarzenbachtalsperre. Am Ende des Dorfes trafen wir auf eine Gruppe von 3 Jugendlichen, die mit großen Rucksäcken, Zelt und Isomatten saßen. Als wir näher kamen, waren wir jedoch etwas verwundert, da sie Jeanshosen trugen und diese für längere Wander-/Trekkingtouren nicht sonderlich geeignet sind. Naja wahrscheinlich waren sie nur auf dem Weg zum Naturfreundehaus, welches sich auf halber Höhe zur Schwarzenbachtalsperre befindet. Leider verlief unser kompletter Weg nach dort oben nur auf &#8220;Autobahnen&#8221;.<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter024.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter024.jpg" alt="murgleiter024" /></a> Belohnt wurden wir für die Mühen auch nicht, da an der Schwarzenbachtalsperre Bauarbeiten waren und somit der Wasserstand sehr gering war und der direkte Zugang zum Ufer auch durch Bauzäune versprerrt wurde. Alles in allem kein sehr schöner Anblick. Da uns unser Weg auch zum Fuße der Talsperre führte war zumindest von dort die Größe sehr imposant.<a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter026.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter026.jpg" alt="murgleiter026" /></a> Nach einer kurzen Verschnaufpause, folgte der schönste Abschnitt der Tour. Wir liefen in das Gebiet der ehemaligen Schwarzenbachtalsperre, die dort bis 1912 stand, und heute ein sumpfiges Naturschutzgebiet ist. Plötzlich wurden wir von seltsamen Geräuschen nahe des Weges überrascht und sahen noch ein weißes Hinterteil von uns wegrennen. Wir haben wohl ein Reh bei seinem Mittagssnack gestört. Leider verabschiedeten sich mit dem Reh auch die schönen Pfade der Murgleiter. Ohne jegliche Höhepunkte ging es auf Autobahnen bergauf, nur um am Scheitelpunkt direkt auf Autobahnen wieder bergab zu gehen. <a class="shutterset_" href="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/murgleiter029.jpg" rel="lightbox[3]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.berggefluester.de/wordpress/wp-content/gallery/murgleiter2009/thumbs/thumbs_murgleiter029.jpg" alt="murgleiter029" /></a>Sehr ermüdend und nicht wirklich das was wir uns unter einem &#8220;Premiumwanderweg&#8221; vorgestellt hatten. Auf dem &#8220;<a href="http://www.berggefluester.de/feldbergsteig" target="_self">Feldbergsteig</a>&#8221; haben wir da ganz andere Erfahrungen gemacht. Um eine Eskaltation zweier müder und demotivierter Wanderer zu entgehen, entschieden wir uns 4 km vor dem eigentlichen Ende der Etappe eine Abzweigung ins nächste Dorf zu nehmen, um die dortige S-Bahnhaltestelle für den Heimweg zu nutzen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Unsere erste 2-Tagestour mit Rucksack und Übernachtung (noch mit allem Komfort) war auf jeden Fall sehr hilfreich um Erfahrungen zu sammeln, was sowohl Wanderwege als auch die für uns geeignete Ausrüstung betrifft. Wir haben unser Material ersten wirklichen Belastungen aussetzen können und auch erste Materialfehler gefunden. Ebenso wissen wir jetzt besser was wir noch benötigen um unsere Ausrüstung  zu optimieren.</p>
<p>Landschaftlich wurden am ersten Tag unsere Mühen auch noch mit teilweise sehr schönen Pfaden und Aussichtspunkten belohnt. Der zweite Tag war jedoch eintönig und, mit Ausnahme der Schwarzenbachtalsperre, ohne Highlights. Die Murgleiter würden wir, im Gegensatz zum Felbergsteig, kein weiteres Mal laufen. Allgemein scheint dieser Wanderweg auch nicht sonderlich beliebt, wir haben in unseren 2 Tagen trotz des sehr guten Wetters niemanden direkt auf dem Wanderweg getroffen. Das Prädikat einsam verdient er also auf jeden Fall, nicht jedoch das Prädikat &#8220;Premiumwanderweg &#8211; Wandern erster Klasse&#8221;.</p>
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