Directalpine Badile Pant

„Die perfekte Hose für alpine Einsätze aller Art“, so lautet der Werbeslogan für die Directalpine Badile. Ich habe die Hose getestet, zwar nicht im alpinen Einsatz, aber auf Eintagestouren und mir so selber eine Meinung gebildet.

Die Hose unterscheidet sich grundlegend von meinen bisherigen Wander- und Trekkinghosen. Bis jetzt war ich überzeugter Anhänger der G-1000 Hosen eines schwedischen Herstellers. Direkt beim Auspacken der Hose fällt mir ein grundlegender Unterschied zu diesen auf. Das Material fühlt sich anders an und bei einem Blick auf die Zusammensetzung wird einem auch klar warum. Die Badile Pant ist eine reine Kunstfaser Hose, besteht zu 59% aus Polyamid und zu 33% aus Polyester die restlichen 8% sind Elasthan, wodurch die Hose stretchy ist.
Beim Anziehen fühlt sich die Hose recht warm an und man hat das Gefühl das sich die Wärme unter der Hose staut. Beim Laufen wurde ich jedoch positiv überrascht. Die Hose fühlt sich gut an auf der Haut. Ich hatte nie das Gefühl das sich die Wärme unter der Hose staut und bin so an den Beinen kaum ins Schwitzen geraten.
Die Hose liegt recht eng am Körper, wodurch die Taschen nur ein eingeschränktes Platzangebot haben. Große Gegenstände wie Karten, GPS oder Messer lassen sich dort nur unbequem unterbringen, müssen also in den Rucksack wandern. Für ein Tuch ist der Platz aber ausreichend.
Praktisch fand ich den integrierten Gummizug am Beinabschluss der Hose, dadurch lässt sie sich am Schuh fixieren und rutscht nicht nach oben. Ebenfalls nett ist der integrierte Gürtel, dadurch spart man sich diesen zusätzlich und kann die Hose der eigenen Hüftweite ideal anpassen.
Bei Mehrtagestouren werde ich jedoch weiterhin auf die robusten und bequemen G-1000 Hosen zurückgreifen. Für Eintagestouren und beim Klettern, wo eine erhöhte Bewegungsfreiheit und Elastizität der Hose von Vorteil ist, werde ich jedoch künftig zur Badile Pant greifen.

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