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Höllentalklamm

Höllentalklamm (13)Land: Deutschland
Datum: 24. Mai 2014
Region: Garmisch-Partenkirchen / Wettersteingebirge

Vorgeschichte:
Eli und Marc luden uns ein, sie in ihrem Urlaub am Starnbergersee zu besuchen und mit ihnen eine Tour zu machen. Unterkunft, Verpflegung und gute Unterhaltung sind gesichert und die Berge liegen vor der Tür. Es gibt keinen Grund Nein zu sagen.
Moment mal…Starnbergersee…wohnt da in der Nähe nicht Steffi, eine alte Schulfreundin von mir? Und tatsächlich, auf der Hinfahrt noch verabredeten wir uns. Steffi würde uns auf die Tour begleiten. Auch Freunde von Eli kamen hinzu, sodass wir spontan zu einer Kleingruppe anwuchsen.

Höllentalklamm (1)Nach einem gemütlichen ersten Abend am See mit Longboard, Bier und Blick auf die Berge, ging es am Samstagmorgen los zu unserem Treffpunkt, dem Parkplatz in Hammersbach.
Zu acht stiefelten wir los zum Eingang der Klamm. Steffi die diese schon kannte, empfahl uns die Regenjacken anzuziehen. Und sie hatte recht damit. Es tropft immer wieder von oben herunter und die Luftfeuchtigkeit ist auch recht hoch. Nachdem wir uns also gerüstet und den Eintritt bezahlt hatten (1€ für AV Mitglieder, 4€ Nichtmitglieder) traten wir ein.
Höllentalklamm (17)Die Klamm ist beeindruckend. Zwar sucht man vergeblich die Einsamkeit und es kommt vor, dass man auf andere Aufläuft, dennoch hat es sich gelohnt. Klares, eisblaues Wasser und rauher Fels. Ein absoluter Hingucker. Man kann immer wieder wählen zwischen dem Weg durch den Fels und am Fels entlang. Das macht es abwechslungsreich.
Nach ca. 1h verlißen wir die Klamm und machten eine kleine Rast. Steffi und ihr Freund traten danach wieder den Rückweg an (Schwanger ist das nicht mehr so leicht zu verschnaufen. Toll dass ihr überhaupt mit dabei wart!)
Da warens nur noch sechs.
Wir kamen bald darauf an der Höllentalangerhütte vorbei, die zu diesem Zeitpunkt allerdings vergeblich zu suchen war. Die alte Hütte abgerissen und die neue noch nicht gebaut werden. Also ohne Pause weiter.
Bei den Knappenhäusern machten wir nochmals Rast. Wir suchten uns etwas Schutz vor dem Wind, doch blieben nicht lange sitzen da es ziemlich frisch wurde. Weiter ging es auf schmalen, steinigen Pfaden und auch über Altschneefelder.
Höllentalklamm (22)Chris und ich sind an der Abzweigung noch zum Schwarzenkopf hinauf. Ein kurzer Abstecher der sich lohnt und ohne Gepäck schnell erreicht ist. Zwar hatte es ziemlich zugezogen, doch ein Gipfel ist ein Gipfel. Und das Gefühl oben zu stehen war bis jetzt immer ein sehr gutes. Noch schnell ein Foto mit Kreuz und weiter gehts.
Wir trafen uns wieder am Kreuzegghaus und stiegen von da gemeinsam ab. Davon gibt es keine Bilder. Wie so oft war der Abstieg etwas langatmig. Es ging über Serpentinen durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt. Zunächst freut man sich, dass es zügig bergab geht und irgendwann hofft man, dass man bald die Knie wieder entlasten kann.
Einen gelungenen Ausklang fanden wir dann wohlverdient im Biergarten.

Fazit:
Die Tour war sehr schön. Man kann sie noch variieren, sowohl kürzen, als auch verlängern, je nachdem was man vor hat. Lohnenswert ist auf jeden Fall die Höllentalklamm als Ausflugsziel. Vielleicht auch bald mit Rastmöglichkeit in der neuen Höllentalangerhütte.

Zur kompletten Höllentalklamm Fotogalerie

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