La Sportiva – Women’s Pulsar Jacket – Softshelljacke

Meine erste Softshelljacke, ich hatte bisher noch keinen Anlass gesehen mir eine anzuschaffen, habe ich von Bergfreunde.de bekommen. Ein weiteres Testprodukt das dazu animiert sich ins Freie zu bewegen. Auch wenn das Wetter bisher wenig Ansporn dazu gibt.

Als ich das Päckchen entgegengenommen habe war mein erster Eindruck: „Die geht schon mal klein zusammen und leicht ist sie auch“. Der Postbote kam wegen mir schon mal nicht ins Schwitzen.
Nachdem ich die Jacke ausgepackt hatte und hineinschlüpfte, folgte schon gleich ein weitere positive Feststellung. Die Jacke sitzt wie angegossen (Größe 36 bei einer Körpergröße von 1,63 Meter). Die Ärmel sind nicht zu lang und nicht zu kurz, die Rückenlänge ist optimal und auch der körperbetonte Schnitt überzeugt. Das Material ist sehr elastisch und passt sich dem Körper gut an, ohne einzuengen.
Die Jacke ist außerdem auch was für`s Auge. In der farbenfrohen Ausführung rot-blau gefällt sie mir persönlich sehr gut. So hebt man sich wenigstens ein bisschen von dem tristen Wetter ab.
Es gibt sie auch in grau, für diejenigen die es lieber schlichter mögen.
Optik und Passform haben schon einmal gepunktet. Doch wie steht es mit der Funktion?
Der Netzeinsatz im Rücken ist angenehm luftdurchlässig. Für Aktivitäten mit Rucksack eignet sich die Jacke daher hervorragend. Aber auch ohne Rucksack ist sie gut einsetzbar. Zum Radfahren hatte ich sie schon oft an, hierbei ist es wieder sehr von Vorteil, dass sie so elastisch ist und die nötige Bewegungsfreiheit zulässt.
Kleiner Nachteil bei dem luftigen Rücken: Wirklich wasserabweisend ist der nicht, im Gegensatz zum Rest der Jacke. Bei Regen heißt es also schneller laufen / fahren oder immer einen Rucksack tragen.
Nein im Ernst, die Jacke hält ansonsten ein paar Tropfen gut Stand. Und wenn Regen zu erwarten ist packt man halt doch lieber eine Regenjacke ein.
Zu vermerken ist noch, dass die Jacke eine gute Wärmeregulation hat. Trotz dessen, dass sich das Material eher dünn anfühlt, war es mir darin bisher noch nicht zu kalt (bei Temperaturen um 10°C und geringer körperlicher Anstrengung hatte ich noch eine ärmellose Fleeceweste darunter) und auch nicht zu warm. Das hat mich positiv überrascht.

Fazit:
Nun weiß ich, dass es durchaus lohnenswert ist sich eine Softshelljacke anzuschaffen. Man findet immer optimale Bedingungen diese einzusetzen, vor allem bei kleineren Touren. Bei der nächsten größeren Tour werde ich allerdings meine Regenjacke vorziehen (beides einzupacken wäre mir dann zu viel).
Alles in allem eine tolle Jacke die ihren festen Platz gefunden hat.

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