Karlsruher Grat

karlsruhergrat033Land: Deutschland
Datum: 22. August 2010
Region: Nordschwarzwald

Vorgeschichte:
Kaum aus dem Urlaub zog es uns auch schon wieder in die Berge. Da die Wettervorhersage nicht besser hätte sein können, entschieden wir uns für eine kleine aber anspruchsvolle Tour über den Karlsruher Grat. Im Wanderführer wurde dieser uns als „berühmteste `Kletter`-Wanderroute des Schwarzwaldes“ bezeichnet. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich.

Vom Parkplatz des Schotterwerks in Ottenhöfen aus, erreichten wir bereits nach wenigen Metern das Edelfrauengrab, mit seiner unglaublichen Geschichte. Oder ist es doch ein Märchen? Nachzulesen hier.

Weiter ging es Bergauf auf schattigen Wegen oder Treppen entlang des Gottschläglerbaches. Der Weg führte uns immer wieder an kleineren und größeren Wasserfällen vorbei. Das Plätschern des Baches, das Rauschen der Wasserfälle und das angenehme Klima liesen uns immer wieder gerne stehen bleiben. Allerdings war es nicht ganz so einsam wie es sich nun vielleicht anhört. Wie für einen sommerlichen Sonntag zu erwarten, war ziemlich viel los.karlsruhergrat005

Am Deglerbad, ein in ein Felsbecken stürzender Wasserfall, angekommen ging es noch ein paar Meter aufwärts, bis wir den Beginn des Karlsruher Grates erreichten. Von da an ging es von Fels zu Fels, hinweg über den Kamm. Mal gingen wir entlang des Felsen mal über den Felsen. Ein kurzes Stück klettern muss man an nur einer Stelle, da dort der Fels steil empor steht. Nach einiger Anstrengung und einigen Schweißtropfen mehr endete der abenteuerliche Abschnitt dieser Route. Ab dem Bosensteiner Eck, mit 825 meter der höchste Punkt der Tour, ging es nur noch bergab. Auf der Felskanzel Brennte Schrofen machten wir eine kleine Pause. Wie so oft verlief der restliche Weg auf eher unangenehmen steinigen Waldwegen und Betonwegen. Nach einer Gehzeit von 3 Stunden und einer Distanz von 8km kamen wir wieder am Parkplatz an.

Fazit:
Eine sehr abenteuerliche Tour die hin und wieder Geschicklichkeit und Kraft fordert. Dennoch ist sie gut zu meistern. Bis auf das eher unschöne Ende kann man die Tour nur empfehlen.

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